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Hallo Zadar!

Allgemeines

Willkommen in der Stadt Zadar, einer Stadt mit ausserge- wöhnlicher Geschichte und reichem Kulturerbe, in der Stadt des Tourismus. Mit dieser Presse Mape stellen wir Ihnen das komplette touristische Angebot vor, ob Sie die ideale Unterkunft suchen oder autochthone Fein schmeckerdelikatessen, Kulturdenkmäler oder verschiedene Ausflugsangebote, sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die die Stadt Zadar zu bieten hat, verbunden mit den Schönheiten der Geschichte und allen günstigen Gelegenheiten, die der zeitgenössische Reisende sucht.

Liebhaber von historischen Kulturdenkmälern, Künstler, Touristen und sogar ihre Bewohner können den Besonderheiten der Stadt nicht widerstehen. Zadar ist eine Denkmalstadt umgeben von historischen Mauern, eine Schatzkammer von archäologischen Überresten aus der Antike, des Mittelalters und der Rennaissance aber auch von modernen Architektur- werken wie die erste Meeresorgel der Welt und Gruß an die Sonne.

Fussgänger haben in der Stadt Zadar einen besonders grossen Bewegungsraum – erleben Sie einen Spaziergang durch die Steingassen der Geschichte und den Alltag.

Geniessen Sie Ihren Aufenthalt in Zadar! Willkommen in Zadar!

Tourismusverband der Stadt Zadar Ilije Smiljanića 5 Tel. +385 23 212 222 Fax +385 23 211 781 www.visitzadar.net

Die Stadt Zadar ist durch Festland-, Meeres-und Luftverkehr eine leicht erreichbare Destination. Sie hat eine gute Verkehr- sinfrastruktur und ist dadurch mit den anderen grossen Städten der Republik Kroatien direkt verbunden: Zagreb, Rijeka, Split

und Dubrovnik. Sie verfügt ebenso über besondere Kapazitäten und moderne Dienstleistungen zahlreicher Marinen. Egal welchen Weg Sie nehmen nach Zadar zu kommen, Sie werden sicher von den Naturschönheiten fasziniert sein.

Der Fährenhafen und neue touristische Hafen für Kreuzfa- hrtschiffe befinden sich auf der Halbinsel (Altstadt), weshalb die Anreise nach Zadar mit Fähre oder Schiff ein einmaliges Erlebnis mit Blick auf die ganze Stadt bietet. Der Luftverkehr, von einem kleinen aber modernen Flughafen aus (9km vom Zentrum entfernt), verbindet Zadar mit den grösseren Städten von Kroatien und einigen Hauptstädten Europas (Croatia Airlines – Pula, Zagreb und Zürich, Germanwings – Köln, Stuttgart und Berlin, Ryanair – London-Stansted, Dublin, Stockholm, Edinburgh und Pisa, InterSky – Friedrichshafen, Sky Europe – Wien, Bratislava und Prag). Andere Destinationen sind durch Umsteigen in Zagreb, der Hauptstadt von Kroatien, die mit dem internationalen Luftverkehrsnetz verbunden ist, erreichbar.

Zadar befindet sich im Herzen der Adria und ist somit urbaner Mittelpunkt von Norddalmatien und Administrations- , Wirtschafts-, Kultur- und Politikzentrum einer Region, in der nahezu 92.000 Einwohner leben. Die ausgesprochen gegliederte Küste, die Inseln und unberührte Natur ziehen zahlreiche Nautiker ebendarum zu diesem Gebiet. Das Archipel mit 24 grösseren und sogar 300 kleinen Inseln und Felsen, 3 Naturparks – Telaščica, Nord-Velebit und Vraner See sowie 5 Nationalparks – Paklenica, Plitvice Seen, Kornati Inseln, Krka und Velebit setzen Zadar und seine Umgebung in die Spitze des touristischen Angebotes von Kroatien.

Klima

Dank seiner geografischen Lage herrscht in Zadar ein mildes und mediterranes Klima (warme und trockene Sommer, sowie milder und regnerische Winter). Die durchschnittliche Lufttemperatur im Sommer beträgt 25 ̊C, im Winter 7 ̊C, wä- hrend die mittlere Meerestemperatur im Sommer 23 ̊C beträgt.

Geschichte

Zadar ist eine altertümliche Stadt, im mittleren Teil der kroatischen Adria gelegen, voller historischer und kultureller Denkmäler. Diese 3000 Jahre alte Stadt mit langer, stürmischer und dynamischer Geschichte wurde oft zerstört, geplündert und vernichtet doch jedesmal wuchs sie noch stärker, schöner und reicher heran.

In der Geschichte wird Zadar zum ersten Mal im 4 Jh. vor Christi als Siedlung des illyrischen Stammes Liburnen erwähnt und zwar unter dem Namen Jader, später wechselt der Name durch die Geschichte in Idassa (griechischer Ursprung), Jadera (römischer Ursprung), Diadora, Zara (zur Zeit der venezianischen Herrschaft und später Italiens) bis zum heutigen Namen Zadar.

Nach dem Jahr 59. vor Christi wird Zadar zum Römischen Munizipium und 48. vor Chr. Kolonie der Römischen Bürger. Unter der römischen Herrschaft übernimmt Zadar die Merkmale einer Stadt mit symmetrischem Strassennetz, Hauptplatz-Forum und daneben ein Kapitolium mit Tempel.

Im 7 Jh. wird Zadar Mittelpunkt (Hauptstadt) der byzantinischen Provinz Dalmatien.

Anfang des 9 Jhs. erwähnt man Zadar als Sitztum des Bischofs Donat und des byzantinischen Führers Paulus. Zu dieser Zeit wird auf dem rö- mischen Forum die Kirche der Heiligen Dreieinigkeit errichetet, heute die St. Donat Kirche, die sozusagen das Merkmal der Stadt Zadar ist.

Eine grössere Ansiedlung der Kroaten gab es im 10 Jh. Aus dieser Zeit wurden die Fundamente der romanischen St. Maria Kirche bewahrt sowie von der Kirche des Hl. Krševan (Grisogonus) und der Kathedrale der Hl. Stošija (Anastazija). Im Jahre 1202 stecken Kreuzritter und die Venezianer die Stadt in Brand. Danach werden die ersten gotischen Kirchen in Dalmatien gebaut, die St. Franziskus Kirche und die St. Dominik Kirche wobei von den Kunstschätzen dieser Zeit die vergoldete Silbertruhe des Hl. Šimun (Simon) hervorzuheben ist.

Das 15 und 16 Jh. sind von bedeutenden Tätigkeiten der kroatischen Schriftsteller gekennzeichnet, die in kroatischer Volkssprache schreiben (Petar Zoranić, Brne Krnarutić, Šime Budinić, Jerolim Vidulić …).

Nach Venedig übernehmen die Österreicher (1797) die Herrschaft über Zadar, danach die Franzosen (von 1806 bis 1813). Nachdem die Franzosen für eine kurze Zeit die Macht übernehmen, kommen wieder die Österreicher und bleiben bis zum Jahre 1918 an der Macht.

Durch den Rapallovertrag fällt Zadar zu Italien und erst nach dem II. Weltkrieg zum Mutterland Kroatien (im Rahmen des Föderativen Jugo- slawiens). 1991 tritt Kroatien aus Jugoslawien aus, so dass sich die Stadt Zadar damit in der selbstständigen Republik Kroatien befindet. Heute ist die Stadt Zadar ein bewahrtes Denkmal verschiedener historischer Etappen und Kulturen, die Grenzen und sichtbare Konturen ihres urbanen Äusseren gesetzt haben.

Die jahrtausendlange stürmische Geschichte, Zerstörungen und Gestaltungen haben Narben aber auch ein zahlreiches Vermächtnis hinterlassen, das heutige Denkmalerbe der Stadt Zadar. Aus allen historischen Zeiträumen wurden zahlreiche Kirchen und Kulturdenkmäler bewahrt, mit allen Baukunststilen von der Römerzeit übers Mittelalter bis zur modernen Baukunst. Während 70 davon sich im historischen Stadtkern befinden, zählt man in der nahen und weiten Umgebung über 600 feste Kulturdenkmäler. Wir stellen Ihnen einige der wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten des alten Stadtkerns vor:

Kirche des Hl. Donaus

Das Symbol der Stadt Zadar und bekanntestes monu- mentales Gebäude in Kroatien aus dem frühen Mittelalter (9 Jh.). Runde vorromanische Kirche, die bis zum 15 Jh. Kirche der Hl. Dreieinigkeit hieß und seitdem den Namen St. Donatus nach Bischof Donatus, der sie errichten ließ, trägt.

Sie wurde zum ersten Mal Mitte des 10 Jh. in Schriftstücken des byzantinischen Kaisers Konstantin Porfirogenet erwähnt. Heute wird dieser Raum wegen außergewöhnlich akku- stischen Charakteristiken als Konzertraum genutzt (“Musi- kabende im Hl. Donatus“).

Römisches Forum

Dieser Stadt-Marktplatz aus römischer Zeit befindet sich vor der Kirche des Hl. Donat und des erzbischöflichen Palastes. Er wurde vom 1 Jh. v.Chr. bis zum 3.Jh. gebaut und hat die Grösse 45x90m. Forum ist der Name für alle Hauptplätze in allen Städten des Alten Roms, auf denen sich das komplette öffentliche Leben der Stadt abwickelte. Anfangs befand sich auf seinem südwestlichen Teil ein ca. 2m erhöhtes Kapitolium, inmitten welchem sich ein Tempel, der Jupiter, Junona und Minerva gewidmet war, in die Höhe streckte.

Auf seiner südwestlichen Seite ist ein monumentaler Pfeiler erhalten geblieben, der als „Schandsäule“ diente.

Kathedrale der Hl. Anastasia (Stošija)

Grösste Kathedrale in Dalmatien. Ihre ältesten Teile sind eine altchristliche Basilika, wobei ihr heutiges Aussehen – die romanische Kirche im 12 Jh. entstand. Zur Zeit der Kreuzzüge und der Besetzung der Stadt 1202 wurde die Kathedrale be- schädigt doch später wieder erneuert und verlängert. Die Portale sind reich verziert mit Reliefen. Das Hauptportal hat in der Lunette ein Relief in gotischem Stil mit der Inschrift des Erzbischofs Johannes (Ivan) aus dem Jahr 1324.

Ihr Glockenturm wurde im 15 und 19 Jh. errichtet und zwar vor allem im Stil der Neoromanik (nach dem Plan des englischen Architecktes Thomas Graham Jackson).

Kirche des Hl. Simon

Zuerst war sie eine altchristliche dreischiffige Basilika, danach ein gotisches Gebäude und später ein interessantes Denkmal des provinziellen Barocks.

Auf dem Hauptaltar befindet sich die Silbertruhe des Hl. Simon (Šime) aus dem Jahre 1380. Die Truhe ist sehr wertvoll und das Werk des Goldschmieds Franziskus aus Mailand, der in Zadar wohnhaft war. Die ungarisch-kroatische Königin Elisabeth ließ sie für die Reliquien des Hl. Simon anfertigen.

Südlich der Kirche steht ein römischer Pfeiler, der 1729 von zwei auf dem Forum bis damals erhaltenen Pfeilern des Stadt- tempels auf dem Kapitolium zusammengesetzt und aufgestellt wurde.

Kirche und Kloster der Hl. Maria

Man nimmt an die Zadarer Adelige Cika habe 1066 das Kloster der Hl. Maria gegründet. Die grosse dreischiffige Ma- rienkirche wird 1091 in frühromanischem Stil gebaut. Ihr schönster Teil ist der Glockenturm in originaler Variante als romanischer Glockenturm des sgn. Lombardischen Typs.

Die Dauerausstellung der Kirchenkunst mit Gegenständen, die ins 8 bis 18 Jh. reichen, ist eine der wertvollsten in Kroatien.

Kirche des Hl. Grisogonus

Dreischiffige Basilika mit drei reich geschmückten Halb- kreis-Apsiden romanischen Stils. Ihren Namen bekam sie nach St. Grisogonus (Krševan), dem Märtyrer und Schutzpatron der Stadt Zadar. Das Innere der Kirche ist mit Fresken romanisch- byzantinischer Charakteristiken verziert. Der Hl. Grisogonus ist der Schutzpatron der Stadt Zadar und befindet sich auf dem Wappen der Stadt.

Kirche und Kloster des Hl. Franziskus

Das ist die älteste dalmatinische Kirche in gotischem Stil (1283).

Sie stellt den Typ der sgn. Ordenskirche dar, wofür ein ein- schiffiger Raum mit etwas erhöhtem Sanktuarium charakteristisch ist. Im 18 Jh. wurde die Kirche verändert. Hinter dem Hauptaltar

der Kirche aus dem Jahr 1672 befindet sich das ehemalige Sanktuarium mit reich geschmückten Chorstühlen mit Schnit- zereien des Blumengotikstils aus dem Jahr 1394, das Werk von Giacomo da Borga Sansepolcro.

Die Sakristei, die sich vom Chor fortsetzt, ist für die kroatische Geschichte sehr wichtig, denn darin wurde der Zadarer Frieden (1358) zwischen der Venezianischen Republik und dem unga- risch-kroatischen König Ludwig d’Anjou geschlossen, in dem die Venezianer auf ihren Anspruch auf Dalmatien verzichteten. In der eingerichteten Schatzkammer neben der Sakristei befindet sich die Kunstsammlung der Kirche mit einer grossen Anzahl von Exponaten, wovon das wertvollste das gemalte Kreuz aus dem 12 Jh. ist. Südlich der Kirche ist ein Renaissan- ce-Kloster aus dem Jahr 1556 mit einer reichen Bibliothek.

Kirche des Hl. Andreas und Petrus

Die einschiffige Kirche des Hl. Andreas hat eine einfache Fassade aus dem 17 Jh. und Fresken romanisch-byzantinischer Charakteristiken vom Ende des 12 Jh. wobei die südliche Sei- tenwand und Apside aus dem 5 Jh. stammen. An diese Apside ist die kleine Kirche des Hl. Petrus mit antiken Elementen ge- bunden

Kirche und Kloster des Hl. Michael (Mihovil)

An der Fassade der St. Michael-Kirche dominiert ein gotisches Portal mit Reliefen aus dem 14 Jh. verziert. In ihrem einschiffigen Innern befindet sich ein uraltes gemaltes Halbrelief-Kreuz aus Holz aus dem 13. Jh. Im Kloster gibt es eine kleinere Sammlung von Kunstwerken.

Ruinen der Kirche Stomorica

Heute sind nur die Grundsteine der einstigen 6-Blatt-Kirche aus der Vorromanik erhalten (zuerst der Hl. Ursula gewidmet), die eine Kuppel hatte und anstatt einer Apside war ein rechte- ckiger Eingang mit Glockenturm angebaut. Im 16 Jh. wurde sie zerstört, 1883 archäologisch erforscht danach zugeschüttet und letztendlich 1966 wieder ausgegraben und konserviert. Man sagt, dass die Grundrissform dieser kleinen Kirche an einen Schlüssel erinnert und die Schlüssel von St. Petrus sym- bolisiert.

Palais Grisogonovovo

Befindet sich an der Ecke der Straße don Ive Prodana und der Straße Ilije Smiljanića. Ursprünglich bestand er aus zwei romanischen Häusern, die auf einer Etage durch einen Flügel verbunden waren, während in der zweiten Hälfte des 15. Ja- hrhunderts ein zweites Stockwerk mit Elementen der Gotik und der Renaissance angebaut wurde.

Der Hof mit Säulenhalle wurde im 16. Jahrhundert mit ein- gebauten gotischen Elementen beendet.

Heute befindet sich hier der Sitz des Zadarer Ausschusses des staatlichen Amtes für Kulturdenkmalschutz.

Allgemeines

Willkommen in der Stadt Zadar, einer Stadt mit ausserge- wöhnlicher Geschichte und reichem Kulturerbe, in der Stadt des Tourismus. Mit dieser Presse Mape stellen wir Ihnen das komplette touristische Angebot vor, ob Sie die ideale Unterkunft suchen oder autochthone Fein schmeckerdelikatessen, Kulturdenkmäler oder verschiedene Ausflugsangebote, sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die die Stadt Zadar zu bieten hat, verbunden mit den Schönheiten der Geschichte und allen günstigen Gelegenheiten, die der zeitgenössische Reisende sucht.

Liebhaber von historischen Kulturdenkmälern, Künstler, Touristen und sogar ihre Bewohner können den Besonderheiten der Stadt nicht widerstehen. Zadar ist eine Denkmalstadt umgeben von historischen Mauern, eine Schatzkammer von archäologischen Überresten aus der Antike, des Mittelalters und der Rennaissance aber auch von modernen Architektur- werken wie die erste Meeresorgel der Welt und Gruß an die Sonne.

Fussgänger haben in der Stadt Zadar einen besonders grossen Bewegungsraum – erleben Sie einen Spaziergang durch die Steingassen der Geschichte und den Alltag.

Geniessen Sie Ihren Aufenthalt in Zadar! Willkommen in Zadar!

Tourismusverband der Stadt Zadar Ilije Smiljanića 5 Tel. +385 23 212 222 Fax +385 23 211 781 www.visitzadar.net

Die Stadt Zadar ist durch Festland-, Meeres-und Luftverkehr eine leicht erreichbare Destination. Sie hat eine gute Verkehr- sinfrastruktur und ist dadurch mit den anderen grossen Städten der Republik Kroatien direkt verbunden: Zagreb, Rijeka, Split

und Dubrovnik. Sie verfügt ebenso über besondere Kapazitäten und moderne Dienstleistungen zahlreicher Marinen. Egal welchen Weg Sie nehmen nach Zadar zu kommen, Sie werden sicher von den Naturschönheiten fasziniert sein.

Der Fährenhafen und neue touristische Hafen für Kreuzfa- hrtschiffe befinden sich auf der Halbinsel (Altstadt), weshalb die Anreise nach Zadar mit Fähre oder Schiff ein einmaliges Erlebnis mit Blick auf die ganze Stadt bietet. Der Luftverkehr, von einem kleinen aber modernen Flughafen aus (9km vom Zentrum entfernt), verbindet Zadar mit den grösseren Städten von Kroatien und einigen Hauptstädten Europas (Croatia Airlines – Pula, Zagreb und Zürich, Germanwings – Köln, Stuttgart und Berlin, Ryanair – London-Stansted, Dublin, Stockholm, Edinburgh und Pisa, InterSky – Friedrichshafen, Sky Europe – Wien, Bratislava und Prag). Andere Destinationen sind durch Umsteigen in Zagreb, der Hauptstadt von Kroatien, die mit dem internationalen Luftverkehrsnetz verbunden ist, erreichbar.

Zadar befindet sich im Herzen der Adria und ist somit urbaner Mittelpunkt von Norddalmatien und Administrations- , Wirtschafts-, Kultur- und Politikzentrum einer Region, in der nahezu 92.000 Einwohner leben. Die ausgesprochen gegliederte Küste, die Inseln und unberührte Natur ziehen zahlreiche Nautiker ebendarum zu diesem Gebiet. Das Archipel mit 24 grösseren und sogar 300 kleinen Inseln und Felsen, 3 Naturparks – Telaščica, Nord-Velebit und Vraner See sowie 5 Nationalparks – Paklenica, Plitvice Seen, Kornati Inseln, Krka und Velebit setzen Zadar und seine Umgebung in die Spitze des touristischen Angebotes von Kroatien.

Klima

Dank seiner geografischen Lage herrscht in Zadar ein mildes und mediterranes Klima (warme und trockene Sommer, sowie milder und regnerische Winter). Die durchschnittliche Lufttemperatur im Sommer beträgt 25 ̊C, im Winter 7 ̊C, wä- hrend die mittlere Meerestemperatur im Sommer 23 ̊C beträgt.

Geschichte

Zadar ist eine altertümliche Stadt, im mittleren Teil der kroatischen Adria gelegen, voller historischer und kultureller Denkmäler. Diese 3000 Jahre alte Stadt mit langer, stürmischer und dynamischer Geschichte wurde oft zerstört, geplündert und vernichtet doch jedesmal wuchs sie noch stärker, schöner und reicher heran.

In der Geschichte wird Zadar zum ersten Mal im 4 Jh. vor Christi als Siedlung des illyrischen Stammes Liburnen erwähnt und zwar unter dem Namen Jader, später wechselt der Name durch die Geschichte in Idassa (griechischer Ursprung), Jadera (römischer Ursprung), Diadora, Zara (zur Zeit der venezianischen Herrschaft und später Italiens) bis zum heutigen Namen Zadar.

Nach dem Jahr 59. vor Christi wird Zadar zum Römischen Munizipium und 48. vor Chr. Kolonie der Römischen Bürger. Unter der römischen Herrschaft übernimmt Zadar die Merkmale einer Stadt mit symmetrischem Strassennetz, Hauptplatz-Forum und daneben ein Kapitolium mit Tempel.

Im 7 Jh. wird Zadar Mittelpunkt (Hauptstadt) der byzantinischen Provinz Dalmatien.

Anfang des 9 Jhs. erwähnt man Zadar als Sitztum des Bischofs Donat und des byzantinischen Führers Paulus. Zu dieser Zeit wird auf dem rö- mischen Forum die Kirche der Heiligen Dreieinigkeit errichetet, heute die St. Donat Kirche, die sozusagen das Merkmal der Stadt Zadar ist.

Eine grössere Ansiedlung der Kroaten gab es im 10 Jh. Aus dieser Zeit wurden die Fundamente der romanischen St. Maria Kirche bewahrt sowie von der Kirche des Hl. Krševan (Grisogonus) und der Kathedrale der Hl. Stošija (Anastazija). Im Jahre 1202 stecken Kreuzritter und die Venezianer die Stadt in Brand. Danach werden die ersten gotischen Kirchen in Dalmatien gebaut, die St. Franziskus Kirche und die St. Dominik Kirche wobei von den Kunstschätzen dieser Zeit die vergoldete Silbertruhe des Hl. Šimun (Simon) hervorzuheben ist.

Das 15 und 16 Jh. sind von bedeutenden Tätigkeiten der kroatischen Schriftsteller gekennzeichnet, die in kroatischer Volkssprache schreiben (Petar Zoranić, Brne Krnarutić, Šime Budinić, Jerolim Vidulić …).

Nach Venedig übernehmen die Österreicher (1797) die Herrschaft über Zadar, danach die Franzosen (von 1806 bis 1813). Nachdem die Franzosen für eine kurze Zeit die Macht übernehmen, kommen wieder die Österreicher und bleiben bis zum Jahre 1918 an der Macht.

Durch den Rapallovertrag fällt Zadar zu Italien und erst nach dem II. Weltkrieg zum Mutterland Kroatien (im Rahmen des Föderativen Jugo- slawiens). 1991 tritt Kroatien aus Jugoslawien aus, so dass sich die Stadt Zadar damit in der selbstständigen Republik Kroatien befindet. Heute ist die Stadt Zadar ein bewahrtes Denkmal verschiedener historischer Etappen und Kulturen, die Grenzen und sichtbare Konturen ihres urbanen Äusseren gesetzt haben.

Die jahrtausendlange stürmische Geschichte, Zerstörungen und Gestaltungen haben Narben aber auch ein zahlreiches Vermächtnis hinterlassen, das heutige Denkmalerbe der Stadt Zadar. Aus allen historischen Zeiträumen wurden zahlreiche Kirchen und Kulturdenkmäler bewahrt, mit allen Baukunststilen von der Römerzeit übers Mittelalter bis zur modernen Baukunst. Während 70 davon sich im historischen Stadtkern befinden, zählt man in der nahen und weiten Umgebung über 600 feste Kulturdenkmäler. Wir stellen Ihnen einige der wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten des alten Stadtkerns vor:

Kirche des Hl. Donaus

Das Symbol der Stadt Zadar und bekanntestes monu- mentales Gebäude in Kroatien aus dem frühen Mittelalter (9 Jh.). Runde vorromanische Kirche, die bis zum 15 Jh. Kirche der Hl. Dreieinigkeit hieß und seitdem den Namen St. Donatus nach Bischof Donatus, der sie errichten ließ, trägt.

Sie wurde zum ersten Mal Mitte des 10 Jh. in Schriftstücken des byzantinischen Kaisers Konstantin Porfirogenet erwähnt. Heute wird dieser Raum wegen außergewöhnlich akku- stischen Charakteristiken als Konzertraum genutzt (“Musi- kabende im Hl. Donatus“).

Römisches Forum

Dieser Stadt-Marktplatz aus römischer Zeit befindet sich vor der Kirche des Hl. Donat und des erzbischöflichen Palastes. Er wurde vom 1 Jh. v.Chr. bis zum 3.Jh. gebaut und hat die Grösse 45x90m. Forum ist der Name für alle Hauptplätze in allen Städten des Alten Roms, auf denen sich das komplette öffentliche Leben der Stadt abwickelte. Anfangs befand sich auf seinem südwestlichen Teil ein ca. 2m erhöhtes Kapitolium, inmitten welchem sich ein Tempel, der Jupiter, Junona und Minerva gewidmet war, in die Höhe streckte.

Auf seiner südwestlichen Seite ist ein monumentaler Pfeiler erhalten geblieben, der als „Schandsäule“ diente.

Kathedrale der Hl. Anastasia (Stošija)

Grösste Kathedrale in Dalmatien. Ihre ältesten Teile sind eine altchristliche Basilika, wobei ihr heutiges Aussehen – die romanische Kirche im 12 Jh. entstand. Zur Zeit der Kreuzzüge und der Besetzung der Stadt 1202 wurde die Kathedrale be- schädigt doch später wieder erneuert und verlängert. Die Portale sind reich verziert mit Reliefen. Das Hauptportal hat in der Lunette ein Relief in gotischem Stil mit der Inschrift des Erzbischofs Johannes (Ivan) aus dem Jahr 1324.

Ihr Glockenturm wurde im 15 und 19 Jh. errichtet und zwar vor allem im Stil der Neoromanik (nach dem Plan des englischen Architecktes Thomas Graham Jackson).

Kirche des Hl. Simon

Zuerst war sie eine altchristliche dreischiffige Basilika, danach ein gotisches Gebäude und später ein interessantes Denkmal des provinziellen Barocks.

Auf dem Hauptaltar befindet sich die Silbertruhe des Hl. Simon (Šime) aus dem Jahre 1380. Die Truhe ist sehr wertvoll und das Werk des Goldschmieds Franziskus aus Mailand, der in Zadar wohnhaft war. Die ungarisch-kroatische Königin Elisabeth ließ sie für die Reliquien des Hl. Simon anfertigen.

Südlich der Kirche steht ein römischer Pfeiler, der 1729 von zwei auf dem Forum bis damals erhaltenen Pfeilern des Stadt- tempels auf dem Kapitolium zusammengesetzt und aufgestellt wurde.

Kirche und Kloster der Hl. Maria

Man nimmt an die Zadarer Adelige Cika habe 1066 das Kloster der Hl. Maria gegründet. Die grosse dreischiffige Ma- rienkirche wird 1091 in frühromanischem Stil gebaut. Ihr schönster Teil ist der Glockenturm in originaler Variante als romanischer Glockenturm des sgn. Lombardischen Typs.

Die Dauerausstellung der Kirchenkunst mit Gegenständen, die ins 8 bis 18 Jh. reichen, ist eine der wertvollsten in Kroatien.

Kirche des Hl. Grisogonus

Dreischiffige Basilika mit drei reich geschmückten Halb- kreis-Apsiden romanischen Stils. Ihren Namen bekam sie nach St. Grisogonus (Krševan), dem Märtyrer und Schutzpatron der Stadt Zadar. Das Innere der Kirche ist mit Fresken romanisch- byzantinischer Charakteristiken verziert. Der Hl. Grisogonus ist der Schutzpatron der Stadt Zadar und befindet sich auf dem Wappen der Stadt.

Kirche und Kloster des Hl. Franziskus

Das ist die älteste dalmatinische Kirche in gotischem Stil (1283).

Sie stellt den Typ der sgn. Ordenskirche dar, wofür ein ein- schiffiger Raum mit etwas erhöhtem Sanktuarium charakteristisch ist. Im 18 Jh. wurde die Kirche verändert. Hinter dem Hauptaltar

der Kirche aus dem Jahr 1672 befindet sich das ehemalige Sanktuarium mit reich geschmückten Chorstühlen mit Schnit- zereien des Blumengotikstils aus dem Jahr 1394, das Werk von Giacomo da Borga Sansepolcro.

Die Sakristei, die sich vom Chor fortsetzt, ist für die kroatische Geschichte sehr wichtig, denn darin wurde der Zadarer Frieden (1358) zwischen der Venezianischen Republik und dem unga- risch-kroatischen König Ludwig d’Anjou geschlossen, in dem die Venezianer auf ihren Anspruch auf Dalmatien verzichteten. In der eingerichteten Schatzkammer neben der Sakristei befindet sich die Kunstsammlung der Kirche mit einer grossen Anzahl von Exponaten, wovon das wertvollste das gemalte Kreuz aus dem 12 Jh. ist. Südlich der Kirche ist ein Renaissan- ce-Kloster aus dem Jahr 1556 mit einer reichen Bibliothek.

Kirche des Hl. Andreas und Petrus

Die einschiffige Kirche des Hl. Andreas hat eine einfache Fassade aus dem 17 Jh. und Fresken romanisch-byzantinischer Charakteristiken vom Ende des 12 Jh. wobei die südliche Sei- tenwand und Apside aus dem 5 Jh. stammen. An diese Apside ist die kleine Kirche des Hl. Petrus mit antiken Elementen ge- bunden

Kirche und Kloster des Hl. Michael (Mihovil)

An der Fassade der St. Michael-Kirche dominiert ein gotisches Portal mit Reliefen aus dem 14 Jh. verziert. In ihrem einschiffigen Innern befindet sich ein uraltes gemaltes Halbrelief-Kreuz aus Holz aus dem 13. Jh. Im Kloster gibt es eine kleinere Sammlung von Kunstwerken.

Ruinen der Kirche Stomorica

Heute sind nur die Grundsteine der einstigen 6-Blatt-Kirche aus der Vorromanik erhalten (zuerst der Hl. Ursula gewidmet), die eine Kuppel hatte und anstatt einer Apside war ein rechte- ckiger Eingang mit Glockenturm angebaut. Im 16 Jh. wurde sie zerstört, 1883 archäologisch erforscht danach zugeschüttet und letztendlich 1966 wieder ausgegraben und konserviert. Man sagt, dass die Grundrissform dieser kleinen Kirche an einen Schlüssel erinnert und die Schlüssel von St. Petrus sym- bolisiert.

Palais Grisogonovovo

Befindet sich an der Ecke der Straße don Ive Prodana und der Straße Ilije Smiljanića. Ursprünglich bestand er aus zwei romanischen Häusern, die auf einer Etage durch einen Flügel verbunden waren, während in der zweiten Hälfte des 15. Ja- hrhunderts ein zweites Stockwerk mit Elementen der Gotik und der Renaissance angebaut wurde.

Der Hof mit Säulenhalle wurde im 16. Jahrhundert mit ein- gebauten gotischen Elementen beendet.

Heute befindet sich hier der Sitz des Zadarer Ausschusses des staatlichen Amtes für Kulturdenkmalschutz.

Allgemeines

Willkommen in der Stadt Zadar, einer Stadt mit ausserge- wöhnlicher Geschichte und reichem Kulturerbe, in der Stadt des Tourismus. Mit dieser Presse Mape stellen wir Ihnen das komplette touristische Angebot vor, ob Sie die ideale Unterkunft suchen oder autochthone Fein schmeckerdelikatessen, Kulturdenkmäler oder verschiedene Ausflugsangebote, sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die die Stadt Zadar zu bieten hat, verbunden mit den Schönheiten der Geschichte und allen günstigen Gelegenheiten, die der zeitgenössische Reisende sucht.

Liebhaber von historischen Kulturdenkmälern, Künstler, Touristen und sogar ihre Bewohner können den Besonderheiten der Stadt nicht widerstehen. Zadar ist eine Denkmalstadt umgeben von historischen Mauern, eine Schatzkammer von archäologischen Überresten aus der Antike, des Mittelalters und der Rennaissance aber auch von modernen Architektur- werken wie die erste Meeresorgel der Welt und Gruß an die Sonne.

Fussgänger haben in der Stadt Zadar einen besonders grossen Bewegungsraum – erleben Sie einen Spaziergang durch die Steingassen der Geschichte und den Alltag.

Geniessen Sie Ihren Aufenthalt in Zadar! Willkommen in Zadar!

Tourismusverband der Stadt Zadar Ilije Smiljanića 5 Tel. +385 23 212 222 Fax +385 23 211 781 www.visitzadar.net

Die Stadt Zadar ist durch Festland-, Meeres-und Luftverkehr eine leicht erreichbare Destination. Sie hat eine gute Verkehr- sinfrastruktur und ist dadurch mit den anderen grossen Städten der Republik Kroatien direkt verbunden: Zagreb, Rijeka, Split

und Dubrovnik. Sie verfügt ebenso über besondere Kapazitäten und moderne Dienstleistungen zahlreicher Marinen. Egal welchen Weg Sie nehmen nach Zadar zu kommen, Sie werden sicher von den Naturschönheiten fasziniert sein.

Der Fährenhafen und neue touristische Hafen für Kreuzfa- hrtschiffe befinden sich auf der Halbinsel (Altstadt), weshalb die Anreise nach Zadar mit Fähre oder Schiff ein einmaliges Erlebnis mit Blick auf die ganze Stadt bietet. Der Luftverkehr, von einem kleinen aber modernen Flughafen aus (9km vom Zentrum entfernt), verbindet Zadar mit den grösseren Städten von Kroatien und einigen Hauptstädten Europas (Croatia Airlines – Pula, Zagreb und Zürich, Germanwings – Köln, Stuttgart und Berlin, Ryanair – London-Stansted, Dublin, Stockholm, Edinburgh und Pisa, InterSky – Friedrichshafen, Sky Europe – Wien, Bratislava und Prag). Andere Destinationen sind durch Umsteigen in Zagreb, der Hauptstadt von Kroatien, die mit dem internationalen Luftverkehrsnetz verbunden ist, erreichbar.

Zadar befindet sich im Herzen der Adria und ist somit urbaner Mittelpunkt von Norddalmatien und Administrations- , Wirtschafts-, Kultur- und Politikzentrum einer Region, in der nahezu 92.000 Einwohner leben. Die ausgesprochen gegliederte Küste, die Inseln und unberührte Natur ziehen zahlreiche Nautiker ebendarum zu diesem Gebiet. Das Archipel mit 24 grösseren und sogar 300 kleinen Inseln und Felsen, 3 Naturparks – Telaščica, Nord-Velebit und Vraner See sowie 5 Nationalparks – Paklenica, Plitvice Seen, Kornati Inseln, Krka und Velebit setzen Zadar und seine Umgebung in die Spitze des touristischen Angebotes von Kroatien.

Klima

Dank seiner geografischen Lage herrscht in Zadar ein mildes und mediterranes Klima (warme und trockene Sommer, sowie milder und regnerische Winter). Die durchschnittliche Lufttemperatur im Sommer beträgt 25 ̊C, im Winter 7 ̊C, wä- hrend die mittlere Meerestemperatur im Sommer 23 ̊C beträgt.

Geschichte

Zadar ist eine altertümliche Stadt, im mittleren Teil der kroatischen Adria gelegen, voller historischer und kultureller Denkmäler. Diese 3000 Jahre alte Stadt mit langer, stürmischer und dynamischer Geschichte wurde oft zerstört, geplündert und vernichtet doch jedesmal wuchs sie noch stärker, schöner und reicher heran.

In der Geschichte wird Zadar zum ersten Mal im 4 Jh. vor Christi als Siedlung des illyrischen Stammes Liburnen erwähnt und zwar unter dem Namen Jader, später wechselt der Name durch die Geschichte in Idassa (griechischer Ursprung), Jadera (römischer Ursprung), Diadora, Zara (zur Zeit der venezianischen Herrschaft und später Italiens) bis zum heutigen Namen Zadar.

Nach dem Jahr 59. vor Christi wird Zadar zum Römischen Munizipium und 48. vor Chr. Kolonie der Römischen Bürger. Unter der römischen Herrschaft übernimmt Zadar die Merkmale einer Stadt mit symmetrischem Strassennetz, Hauptplatz-Forum und daneben ein Kapitolium mit Tempel.

Im 7 Jh. wird Zadar Mittelpunkt (Hauptstadt) der byzantinischen Provinz Dalmatien.

Anfang des 9 Jhs. erwähnt man Zadar als Sitztum des Bischofs Donat und des byzantinischen Führers Paulus. Zu dieser Zeit wird auf dem rö- mischen Forum die Kirche der Heiligen Dreieinigkeit errichetet, heute die St. Donat Kirche, die sozusagen das Merkmal der Stadt Zadar ist.

Eine grössere Ansiedlung der Kroaten gab es im 10 Jh. Aus dieser Zeit wurden die Fundamente der romanischen St. Maria Kirche bewahrt sowie von der Kirche des Hl. Krševan (Grisogonus) und der Kathedrale der Hl. Stošija (Anastazija). Im Jahre 1202 stecken Kreuzritter und die Venezianer die Stadt in Brand. Danach werden die ersten gotischen Kirchen in Dalmatien gebaut, die St. Franziskus Kirche und die St. Dominik Kirche wobei von den Kunstschätzen dieser Zeit die vergoldete Silbertruhe des Hl. Šimun (Simon) hervorzuheben ist.

Das 15 und 16 Jh. sind von bedeutenden Tätigkeiten der kroatischen Schriftsteller gekennzeichnet, die in kroatischer Volkssprache schreiben (Petar Zoranić, Brne Krnarutić, Šime Budinić, Jerolim Vidulić …).

Nach Venedig übernehmen die Österreicher (1797) die Herrschaft über Zadar, danach die Franzosen (von 1806 bis 1813). Nachdem die Franzosen für eine kurze Zeit die Macht übernehmen, kommen wieder die Österreicher und bleiben bis zum Jahre 1918 an der Macht.

Durch den Rapallovertrag fällt Zadar zu Italien und erst nach dem II. Weltkrieg zum Mutterland Kroatien (im Rahmen des Föderativen Jugo- slawiens). 1991 tritt Kroatien aus Jugoslawien aus, so dass sich die Stadt Zadar damit in der selbstständigen Republik Kroatien befindet. Heute ist die Stadt Zadar ein bewahrtes Denkmal verschiedener historischer Etappen und Kulturen, die Grenzen und sichtbare Konturen ihres urbanen Äusseren gesetzt haben.

Die jahrtausendlange stürmische Geschichte, Zerstörungen und Gestaltungen haben Narben aber auch ein zahlreiches Vermächtnis hinterlassen, das heutige Denkmalerbe der Stadt Zadar. Aus allen historischen Zeiträumen wurden zahlreiche Kirchen und Kulturdenkmäler bewahrt, mit allen Baukunststilen von der Römerzeit übers Mittelalter bis zur modernen Baukunst. Während 70 davon sich im historischen Stadtkern befinden, zählt man in der nahen und weiten Umgebung über 600 feste Kulturdenkmäler. Wir stellen Ihnen einige der wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten des alten Stadtkerns vor:

Kirche des Hl. Donaus

Das Symbol der Stadt Zadar und bekanntestes monu- mentales Gebäude in Kroatien aus dem frühen Mittelalter (9 Jh.). Runde vorromanische Kirche, die bis zum 15 Jh. Kirche der Hl. Dreieinigkeit hieß und seitdem den Namen St. Donatus nach Bischof Donatus, der sie errichten ließ, trägt.

Sie wurde zum ersten Mal Mitte des 10 Jh. in Schriftstücken des byzantinischen Kaisers Konstantin Porfirogenet erwähnt. Heute wird dieser Raum wegen außergewöhnlich akku- stischen Charakteristiken als Konzertraum genutzt (“Musi- kabende im Hl. Donatus“).

Römisches Forum

Dieser Stadt-Marktplatz aus römischer Zeit befindet sich vor der Kirche des Hl. Donat und des erzbischöflichen Palastes. Er wurde vom 1 Jh. v.Chr. bis zum 3.Jh. gebaut und hat die Grösse 45x90m. Forum ist der Name für alle Hauptplätze in allen Städten des Alten Roms, auf denen sich das komplette öffentliche Leben der Stadt abwickelte. Anfangs befand sich auf seinem südwestlichen Teil ein ca. 2m erhöhtes Kapitolium, inmitten welchem sich ein Tempel, der Jupiter, Junona und Minerva gewidmet war, in die Höhe streckte.

Auf seiner südwestlichen Seite ist ein monumentaler Pfeiler erhalten geblieben, der als „Schandsäule“ diente.

Kathedrale der Hl. Anastasia (Stošija)

Grösste Kathedrale in Dalmatien. Ihre ältesten Teile sind eine altchristliche Basilika, wobei ihr heutiges Aussehen – die romanische Kirche im 12 Jh. entstand. Zur Zeit der Kreuzzüge und der Besetzung der Stadt 1202 wurde die Kathedrale be- schädigt doch später wieder erneuert und verlängert. Die Portale sind reich verziert mit Reliefen. Das Hauptportal hat in der Lunette ein Relief in gotischem Stil mit der Inschrift des Erzbischofs Johannes (Ivan) aus dem Jahr 1324.

Ihr Glockenturm wurde im 15 und 19 Jh. errichtet und zwar vor allem im Stil der Neoromanik (nach dem Plan des englischen Architecktes Thomas Graham Jackson).

Kirche des Hl. Simon

Zuerst war sie eine altchristliche dreischiffige Basilika, danach ein gotisches Gebäude und später ein interessantes Denkmal des provinziellen Barocks.

Auf dem Hauptaltar befindet sich die Silbertruhe des Hl. Simon (Šime) aus dem Jahre 1380. Die Truhe ist sehr wertvoll und das Werk des Goldschmieds Franziskus aus Mailand, der in Zadar wohnhaft war. Die ungarisch-kroatische Königin Elisabeth ließ sie für die Reliquien des Hl. Simon anfertigen.

Südlich der Kirche steht ein römischer Pfeiler, der 1729 von zwei auf dem Forum bis damals erhaltenen Pfeilern des Stadt- tempels auf dem Kapitolium zusammengesetzt und aufgestellt wurde.

Kirche und Kloster der Hl. Maria

Man nimmt an die Zadarer Adelige Cika habe 1066 das Kloster der Hl. Maria gegründet. Die grosse dreischiffige Ma- rienkirche wird 1091 in frühromanischem Stil gebaut. Ihr schönster Teil ist der Glockenturm in originaler Variante als romanischer Glockenturm des sgn. Lombardischen Typs.

Die Dauerausstellung der Kirchenkunst mit Gegenständen, die ins 8 bis 18 Jh. reichen, ist eine der wertvollsten in Kroatien.

Kirche des Hl. Grisogonus

Dreischiffige Basilika mit drei reich geschmückten Halb- kreis-Apsiden romanischen Stils. Ihren Namen bekam sie nach St. Grisogonus (Krševan), dem Märtyrer und Schutzpatron der Stadt Zadar. Das Innere der Kirche ist mit Fresken romanisch- byzantinischer Charakteristiken verziert. Der Hl. Grisogonus ist der Schutzpatron der Stadt Zadar und befindet sich auf dem Wappen der Stadt.

Kirche und Kloster des Hl. Franziskus

Das ist die älteste dalmatinische Kirche in gotischem Stil (1283).

Sie stellt den Typ der sgn. Ordenskirche dar, wofür ein ein- schiffiger Raum mit etwas erhöhtem Sanktuarium charakteristisch ist. Im 18 Jh. wurde die Kirche verändert. Hinter dem Hauptaltar

der Kirche aus dem Jahr 1672 befindet sich das ehemalige Sanktuarium mit reich geschmückten Chorstühlen mit Schnit- zereien des Blumengotikstils aus dem Jahr 1394, das Werk von Giacomo da Borga Sansepolcro.

Die Sakristei, die sich vom Chor fortsetzt, ist für die kroatische Geschichte sehr wichtig, denn darin wurde der Zadarer Frieden (1358) zwischen der Venezianischen Republik und dem unga- risch-kroatischen König Ludwig d’Anjou geschlossen, in dem die Venezianer auf ihren Anspruch auf Dalmatien verzichteten. In der eingerichteten Schatzkammer neben der Sakristei befindet sich die Kunstsammlung der Kirche mit einer grossen Anzahl von Exponaten, wovon das wertvollste das gemalte Kreuz aus dem 12 Jh. ist. Südlich der Kirche ist ein Renaissan- ce-Kloster aus dem Jahr 1556 mit einer reichen Bibliothek.

Kirche des Hl. Andreas und Petrus

Die einschiffige Kirche des Hl. Andreas hat eine einfache Fassade aus dem 17 Jh. und Fresken romanisch-byzantinischer Charakteristiken vom Ende des 12 Jh. wobei die südliche Sei- tenwand und Apside aus dem 5 Jh. stammen. An diese Apside ist die kleine Kirche des Hl. Petrus mit antiken Elementen ge- bunden

Kirche und Kloster des Hl. Michael (Mihovil)

An der Fassade der St. Michael-Kirche dominiert ein gotisches Portal mit Reliefen aus dem 14 Jh. verziert. In ihrem einschiffigen Innern befindet sich ein uraltes gemaltes Halbrelief-Kreuz aus Holz aus dem 13. Jh. Im Kloster gibt es eine kleinere Sammlung von Kunstwerken.

Ruinen der Kirche Stomorica

Heute sind nur die Grundsteine der einstigen 6-Blatt-Kirche aus der Vorromanik erhalten (zuerst der Hl. Ursula gewidmet), die eine Kuppel hatte und anstatt einer Apside war ein rechte- ckiger Eingang mit Glockenturm angebaut. Im 16 Jh. wurde sie zerstört, 1883 archäologisch erforscht danach zugeschüttet und letztendlich 1966 wieder ausgegraben und konserviert. Man sagt, dass die Grundrissform dieser kleinen Kirche an einen Schlüssel erinnert und die Schlüssel von St. Petrus sym- bolisiert.

Palais Grisogonovovo

Befindet sich an der Ecke der Straße don Ive Prodana und der Straße Ilije Smiljanića. Ursprünglich bestand er aus zwei romanischen Häusern, die auf einer Etage durch einen Flügel verbunden waren, während in der zweiten Hälfte des 15. Ja- hrhunderts ein zweites Stockwerk mit Elementen der Gotik und der Renaissance angebaut wurde.

Der Hof mit Säulenhalle wurde im 16. Jahrhundert mit ein- gebauten gotischen Elementen beendet.

Heute befindet sich hier der Sitz des Zadarer Ausschusses des staatlichen Amtes für Kulturdenkmalschutz.


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